Warum es so schwer ist Hilfe anzunehmen…

Kennst Du das?

  • Du würdest ja gerne Aufgaben an Deinen Partner abgeben, aber er erledigt die Sachen NIE! so wie Du es tun würdest und meist auch erst viel später?
  • Wenn Du dann doch etwas abgibst, besserst Du nach, wischst noch einmal drüber, zupfst noch mal hier und da, räumst den Geschirrspüler nochmal um oder ordnest die Wäsche auf dem Wäscheständer nochmal um, damit mehr rein bzw. raufpasst?
  • Wenn Du eine Aufgabe abgibst, wirst Du ungeduldig, wenn Dein Partner sie nicht so zügig erledigt, wie Du es normalerweise tun würdest. Schlimmstenfalls ärgerst Du Dich so sehr, dass Du es mit den Worten „ach gib schon her – ich mach’s!“ dann doch selbst erledigst und dann richtig wütend bist, dass Du Dich nicht auf ihn verlassen kannst?
  • Passt Dein Partner auf Euer Kind auf, gehen mindestens 3 Dinge schief und Du MUSST mit ihm schimpfen warum er das denn nicht hätte vermeiden können?
  • Steht Dein Partner nachts auf um Euern Zwerg zu trösten, gehst Du nach 5 Minuten hinterher wenn es immer noch weint und schaust nach was er macht? Meist endet es darin, dass Du Euer Kind an Dich nimmst im Glauben es beruhigt sich dann schneller, während Dein Partner zurück ins Bett geht?Am nächsten Morgen fühlst Du Dich gerädert, alleingelassen, wütend und unverstanden, weil Du es ja wieder allein machen musstest? Schlimmer noch, Dein Partner ist sauer, weil Du ihm nicht traust, dass er es allein hinbekommen hätte und überlegt sich künftig genau ob er nochmal Hilfe anbietet?
  • Wenn Du direkt aussprichst, welche Unterstützung Du Dir von Deinem Partner wünschst, kontert er sofort er würde Dir ja gern helfen, aber er kann es Dir nicht recht machen und macht sowieso alles falsch?
  • Bevor Du „Loslassen“ kannst und mal wer anders die Kinderbetreuung übernimmt, bereitest Du alles vor, planst für alle Eventualitäten und schreibst Notizen wann-was-wie gemacht werden muss?
  • Du würdest so gern mehr Hilfe von außen annehmen, aber hast das Gefühl, das Du unentbehrlich bist und keiner es so macht wie Du? Wenn dann doch mal jemand auf Dein Kind aufpasst und alles SUPER! läuft, bekommst Du ein mulmiges Gefühl und wirst traurig warum es bei denen so gut gelaufen ist, obwohl Du Dich oft quälst?

Ich kenne all das sehr gut und kann Dich gut verstehen. Ich war selbst Experte darin keine Hilfe anzunehmen und wenn ich es tat nachzubessern, zu meckern oder undankbar zu erscheinen.

Gerade vor zwei Wochen kamen ein paar meiner alten Muster wieder hoch. Ich musste für eine Woche nach London auf Geschäftsreise. Beide Omas waren nicht verfügbar, sodass mein Mann allein die Betreuung unserer beiden Kleinen übernommen hat. Und JA! Vor dem Trip habe ich mir Sorgen gemacht ob alles klappen wird, er das hinbekommt oder ich mir das sogar erlauben darf!

Und dann nach einer mega erfolgreichen Woche, in der die drei das ganz super ohne mich gemeistert haben, schaue ich mich im Haus um und JA!:

  • es sieht aus wie Kraut und Rüben und nicht so ordentlich wie ich es gern hätte
  • Hanni ist total wund, da sie wohl oft in die Windeln gemacht hat und das eigentlich nicht mehr gewohnt ist vom Töpfchengang
  • es stapelten sich Wäscheberge und die trockene Wäsche von der Woche zuvor hing noch auf dem Ständer
  • es gingen Sachen verloren auf die ich normalerweise aufpasse wie ein Luchs
  • die Kids haben viel mehr Saft und Süßkram vertilgt als sonst

Eskaliert ist es dann als ich wie gewohnt nach unsere Routine von „vor der London-Woche“ mit Hanni nach dem Frühstück auf Toilette bin und sie schon auf dem Weg in die Windeln macht. Kreischend lässt sie sich dann kaum sauber machen, da sie übliches Windelnwechseln nicht mehr wirklich gewohnt ist und das verständlicherweise total unangenehm ist. Aus mir ist es dann prompt rausgeplatzt und ich bin meinen Mann angefahren: „da ist man eine Woche nicht da und schon funktioniert gar NICHTS mehr“❗️ 😡

Früher hätte es in einem Desaster geendet mit eine langen Liste an Vorwürfen und dem Endresultat, dass ich nicht mehr wegfahren möchte und mein Mann wütend ist, dass ich ihm nicht zutraue die Kids gut zu versorgen. Gott sei Dank habe ich mein Muster schnell erkannt und hab mich recht schnell wieder besonnen und noch während ich es ausgesprochen habe, tat es mir leid, denn dafür konnte er rein gar nichts. Mir wurde bewusst, dass dieser Wutausbruch wohl der Rest meines schlechten Gewissens von der Reise war und von diesem unguten Gefühl mit mir selbst stammte, durch die Sorge über Bewertungen anderer Mamas in der Kita, die meinten ob es denn OK sei die Kids so allein zu lassen? Ich habe mich dann bei meinem Mann entschuldigt und mir alles erzählen lassen, was die drei die Woche so alles erlebt haben und wir haben es genossen wieder beieinander zu sein. 👨👩👧👦

  • Möchtest Du herausfinden wie Du Deine innere Ruhe und Gelassenheit wieder zurückgewinnst?
  • Willst Du Dir erlauben Hilfe anzunehmen ohne zu kontrollieren?
  • Möchtest Du entspannt mit Deinem Mann essen gehen und ein Babysitter passt auf das Kleine auf?
  • Magst Du wieder Zeit für Dich selbst um Hobbies nachzugehen und das Kleine entspannt Deinem Partner überlassen OHNE ihn danach zu verbessern für das was und wie er es gemanaged hat?

Du bist nicht allein mit Diesen Wünschen. Es geht fast jeder Mama so mit der ich spreche, die offen genug ist darüber nachzudenken was sie wirklich will und zuzugeben, dass es einen besseren, entspannteren Weg gibt , ohne das man die eigenen Wut und Enttäuschung über die Einschränkungen mit Kind am Partner auslässt und dann in der Spirale mit Streit, Vorwürfen, Anschweigen und unterschwelligen Konflikten untergeht.

Möchtest Du mehr Erfahren oder besser noch bist JETZT bereit den Weg aus der Krise zu gehen?

➡️ Dann starte mit uns in die nächste 8 Wochen Masterclass! Einfach eine Email mit dem Betreff „Ich bin dabei“ an mail@babykrise.com. Ich freu mich auf Dich ❤️

Ich hoffe Dir gefallen meine Beiträge und Du kannst für Dich und Deine Situationen ein paar Impulse mitnehmen. Ich würde mich sehr freuen wenn Du mich und meinen Blog Deinen Freundinnen und Bekannten weiterempfiehlst. Je mehr Menschen von der Thematik wissen und je mehr wir einander erzählen, zuhören und uns unterstützen, desto leichter wird es für uns alle, uns den HerausfÖrderungen des 1. Babys zu stellen.

Vertrau Dir – Du bist großartig! 

Deine Claudia

[Photo by Christine Skowski]

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